SEO: Themenwelten statt Keywords

Themen: Onlinemarketing
SEO: Themenwelten statt Keywords

Die Semantische Suche ist eines der spannendsten Themen wenn es um SEO geht.

Suchmaschinen wie Google versuchen immer stärker "natürlich formulierte Suchanfragen" zu interpretieren.

Diese Technologie wird immer wichtiger, da sprachgesteuerte Assistenten wie Google Home, Amazon Echo, Microsoft Cortana oder Apple Siri immer beliebter werden. So werden die Suchanfragen der Zukunft nicht mehr durch Tasteneingabe, sondern durch sprachliche Kommunikation angestoßen. Dabei ändert sich natürlich auch die Suchphrase.

Alexa, OK Google...

Spracheingaben werden meist anders, häufig "natürlicher" formuliert als geschriebene. Textlich wird oft in Stichworten gesucht, bei der Spracheingaben eher in ganzen Sätzen.

Dabei gilt es die Sucheingabe (Text oder Sprache) zu interpretieren. Auf die Spitze getrieben heißt das, sucht jemand nach dem Wort T-Shirt ist die Frage, ob er ein T-Shirt kaufen möchten, bedrucken möchte oder eine Waschanleitung sucht.

Dabei bezeichnet man man den Grundbegriff zu einem Thema "Entität". Die Aufgabe beim SEO ist es demnach eine sog. Autorität zu dieser Entität zu werden, also die besten Inhalte zu einem gewissen Thema vorzuhalten.

Für Shopbetreiber kann das z.B. eine Themenwelt sein (z.B. alles rund um T-Shirts)

Für eine Entität gibt es dann immer mehrere Keywords (T-Shirt, Shirt, Kurzarm Shirt,...).

Der Google Keyword Planner geht beispielsweise so vor, er kann zu einer URL alle aus seiner Sicht passenden Keywords ausgeben. Gibt man als URL z.B. eine Wikipedia URL an, so erhält man eine gute Auswahl von passenden Keywords zu diesem Thema (Wikipedie Artikel).

Wie kann ein Onlineshop darauf reagieren?

3 schnelle Tipps den eigenen Onlineshop dahingehend zu verbessern:

  1. W Fragen beantworten
    Was, Wer, Wo... Kunden beginnnen häufig ihre gesprochenen Suchfragen mit den W-Fragen. Diese sollten beantwortet werden. Gut geht das z.B. per FAQ
  2. Am gesprochenen Wort orientierte Inhalte
    Verwenden Sie leicht zu verstehende Inhalte (Satzbau und Worte). Das hilft nicht nur beim Sprachdialog, sondern macht die Inhalte auch für "Leser" einfacher
  3. Optimierung auf mobile Endgeräte
    Das Gerät, auf dem Sprachsuchen am häufigsten angestoßen werden ist immer noch das Smartphone, darauf sollte eigentlich der Großteil des Onlineshops optimiert werden.
    Durch den "Mobile Index" von Google führt soweiso kein Weg daran vorbei, wenn die eigenen Inhalte bei Google gefunden werden sollen

Weiterführende Infos:

Gut erklärt wird der Ansatz auch im Artikel von Andreas Wank: http://t3n.de/news/semantic-search-google-525490/

Oder auch hier: http://t3n.de/news/semantische-suche-status-quo-473348/