Autsch: SEO Techniken, die mehr schaden als nutzen

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Autsch: SEO Techniken, die mehr schaden als nutzen

Google überrascht die SEO-Szene stetig mit Neuigkeiten. Neuerdings populär: Abstrafungen. Fünf Verstöße gegen die Guidelines im Porträt.



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Kein Problem für seriöse SEOs

Erst diese Jahr hat Google mit efamous eines der größten deutschen Linknetzwerke aus SEO-Sicht lahmgelegt, weil es gegen Googles Richtlinien zur Qualitätssicherung der Suche verstieß. Auch Matt Cutts Äußerungen zum Linkaufbau durch Guest Blogging sorgten für massiven Aufruhr in der Szene.

Grund genug also, genau diese zweifelhaften bis schädlichen Techniken im SEO zu beleuchten und zu erklären, wie diese funktionieren. Achtung: Nachmachen nicht empfohlen.

SEO-Technik 1: Spammen mit Guest Blogging

Obwohl laut quicksprout.com nicht eine einzige Änderung des Google Algorithmus auf den Tweet von Matt Cutts folgte, in dem er empfahl, Guest Blogging unter bestimmten Bedingungen besser einzustellen, ist diese SEO-Technik hoch aktuell und – gerade im Rahmen des boomenden Buzzwords “Content” – sehr verbreitet.

If you’re using guest blogging as a way to gain links in 2014, you should probably stop. Matt Cutts via Twitter about Guest Blogging

Guest Blogging muss qualitativ hochwertig sein, thematisch zur publizierenden Website passen und dem Leser dieser Website echte Mehrwerte durch relevante Inhalte bieten. Wer dagegen auf kurze Texte mit hoher Keyworddichte und schlecht “optimierte” Anker-Texte setzt, schreit förmlich nach seiner Abstrafung durch Google.

Darum: Wer Guest Blogging betreibt, sollte auch wirklich etwas interessantes und relevantes zu erzählen haben.

SEO-Technik 2: Optimierte Anker-Texte

Ebenfalls nicht zu empfelhen ist die Anreicherung von Links mit schlechten Anker-Texten, das heißt in kurzer Form und nur auf relevante Keywords ausgerichtet. Wer online Schuhe verkauft und in seinen Anker-Texten nur von “Schuh”, “Schuhe online kaufen” und “günstige Schuhe online kaufen” schreibt, verstößt gegen die Webmaster Guidelines.

Insofern: Anker-Texte besser ganz natürlich in den Text einbinden.

SEO-Technik 3: Linkbuilding mit niedriger Qualität

Ebenfalls ganz vorne bei den miesesten SEO-Techniken: Linkbuilding mit vielen Links und wenig Qualität. Wer da noch einen drauf setzen möchte, kauft sich seine Link-Basis innerhalb kürzester Zeit und dies nur von abgestraften Websites – schon ist das eigene Ranking zerstört.

Also: Beim Linkbuilding lieber auf natürlichen Linkaufbau (zum Beispiel durch Linkbaits und Kooperationen) setzen und keine billigen Links kaufen.

SEO-Technik 4: Keyword Stuffing

Keyword Stuffing ist sicherlich die am einfachsten umzusetzende der hier aufgeführten Techniken. Um Keyword Stuffing zu perfektionieren. wird ein kleines firmeninternes Brainstorming zur Ausarbeitung einer Liste von relevanten Keywords veranstaltet. Diese Keywords werden nun auf einer einzigen Unterseite so krankhaft häufig mit so wenig Text drum herum untergebracht, wie es nur irgendwie geht und schon weiß auch Google: Dieser Webmaster hat offenbar gar keine Ahnung.

Deshalb: Lieber auf echte Inhalte, transportiert über verschiedene Wege (Text, Bild, Video), setzen.

SEO-Technik 5: Links statt Content

Abschließend noch der fünfte Punkt, der nicht mehr ist als eine Zusammenfassung der vorherigen, angereichert mit einem ganz wichtigen Buzzword: Eine Website, die keinerlei vernünftige Inhalte bietet, dafür aber mit Hunderten Backlinks gepusht werden soll, wird nicht vernünftig ranken.

Empfehlung: SEO ist eine Mixtur auf Backlinks, sozialen Elementen, einer vernünftigen Aufbereitung durch Onsite-Maßnahmen und vor allem Content.

Quelle: Attilla Wohllebe (Onlinemarketing.de)